Einführung oder Was hat visualisieren mit der SOWI-Therapie zu tun?
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Im Gegensatz zum freien Visualisieren (wie bei der visualisierten Unterhaltung mit den inneren Persönlicheiten) ist das Visualisieren bei der SOWI-Therapie sehr eng mit unserem Körper verknüpft. Mit unserem Alltag. Ich werde auf dieser Seite nicht erklären, wie die SOWI-Therapie funktioniert. Das ist im Buch von Barbara Zaruba und Sonja Wierck (Dem Leben wiedergeben/erfolgreiche Selbsttherapie bei Bewegungsstörungen wie Schlaganfall, Parkinson, MS und ähnlichen Erkrankungen) sehr gut und verständlich erklärt. Bisher habe ich das Buch gelesen und die beiden CDs angehört. Die Video-Cassette werde ich mir auch noch besorgen. Und vielleicht habe ich einmal die Gelegenheit, ein Seminar von Sonja Wierck besuchen zu können. Ich möchte aber versuchen, meine eigenen (bisher nur wenigen) Erfahrungen mit der SOWI-Therapie zu beschreiben. Wobei ich dazu sagen möchte, dass ich gehen kann und auch in den Händen ausser Gefühlstörungen und Taubheitsgefühlen keine Einschränkungen habe.
Eigene Erfahrungen
Mit freiem Visualisieren selbst habe ich eigentlich sehr viel Erfahrung. Sich vorzustellen wie ein Bewegungsablauf funktioniert, ist dagegen eine ganz neue Erfahrung für mich gewesen. In Gailingen in der Reha sollte ich in der Krankengymnastikstunde auf den Rücken liegen und meinen rechten Arm in Richtung Füsse schieben. Ich selber hatte das Gefühl, dass die Bewegung sehr unrund, sehr kantig war. Der Krankengymnast hatte den selben Eindruck. Nach einer Weile sagte er zur mir, dass ich nun einfach nur daliegen und mir diese Bewegung nun nur noch gedanklich vorstellen soll. Zuerst wusste ich nicht, ob das ein Spass war, aber er meinte es wohl ernst. Also hab ich damit angefangen. Ich hab mir einfach vorgestellt, dass mein Arm sich jetzt nach unten bewegt, dass ich ihn in meiner gedanklichenVorstellung bewege. Sonja Wierck beschreibt ja in ihrem Buch, dass man Kontakt zu seinem Körperteil aufnehmen soll. Ob ich das in diesem Moment getan habe, weiss ich nicht mehr genau. Die SOWI-Therapie habe ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht gekannt. Aber vielleicht habe ich es durch meine Erfahrung mit der Körperwahrnehmung ja so gemacht. Ich bewegte also meinen Arm in Gedanken nach unten. Nach einer Weile sollte ich die Bewegung wieder ganz real ausführen.
Und das Ergebnis hat mich erstaunt: Die Ecken und Kanten in der Bewegung waren weg! Ich konnte mir damals nicht erklären, wie das gehen sollte. Aber es hat funktioniert. Das hat nicht nur mein Therapeut gesehen. Ich konnte es auch spüren.
Fortsetzung folgt.....

© GabiGödrich