SOWI-Therapie:Anfangsschwierigkeiten mit dem Visualisieren



Zu tiefer Entspannung finden

Da die Körperwahrnehmung ein Baustein der SOWI-Therapie ist, kommen wir vielleicht auf diesem Weg zur Ruhe. Wer so nicht zur Ruhe kommt, kann zusätzlich andere Entspannungstechniken verwenden. Zum Beispiel durch die Konzentration auf den eigenen Atem. Regelmäßiges Meditieren oder das Anwenden entsprechender Entspannungstechniken (z.B. Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung) kann hier sehr hilfreich sein. Wer eine CD von Sonja Wierck hat, wird durch sie zur Entspannung finden.

Vorstellen der Bilder

Ein paar Tipps (ähnlich wie beim freien Visualisieren):

Wenn wir versuchen uns mit geschlossenen Augen etwas vorzustellen, ist es oft so, dass wir nichts sehen. Wahrscheinlich kann sich jeder an irgendeinen Traum erinnern, den er mal während des Schlafes geträumt hat. Ein „Film“, der vor den eigenen geschlossenen Augen abgelaufen ist. Die Bilder lieferte unser Unterbewusstsein.

Während dem Visualisieren versuchen wir etwas Ähnliches. Durch die vorher erreichte Entspannung suchen wir einen Zugang zu unserem Unterbewusstsein.

Stellt euch vor, ihr geht durch eure Wohnung oder durch euer Haus, in dem ihr wohnt. Ihr schliesst die Augen und geht in eurer Vorstellung von Zimmer zu Zimmer. Vielleicht habt ihr das früher auch schon mal gemacht. Wenn ihr versucht habt, euch an irgendetwas Wichtiges zu erinnern. Ich bin mir fast sicher, dass jeder Mensch schon einmal visualisiert hat, eben nicht so bewusst wie jetzt in diesem Moment.

Ihr könnt auch den Weg der Sinne benutzen. Nehmt einen Gegenstand, schaut ihn euch genau an. Nach einer Weile schliesst ihr die Augen und versucht zu erfühlen, was ihr vorher gesehen habt. Versucht dann, euch den Gegenstand vorzustellen, mit Hilfe der Erinnerung eurer Augen. Mit Hilfe von eurem Sinnesorgan Haut, über das Fühlen. Wenn ihr das immer wieder versucht, gelingt euch das sehen der Bilder vielleicht auf diesem Weg.

Für die SOWI-Therapie kann es helfen, den eigenen Körper zu berühren, ihn zu fühlen. Vielleicht könnt ihr etwas spüren, vielleicht auch nicht. Euer Körper wird diese Berührung trotzdem wahrnehmen. Auch Berührungen, die von anderen Menschen kommen und von euch gewollt sind, können hilfreich sein.






SOWI-Therapie

© GabiGödrich