Mein Krankeitsverlauf im Jahr 2002
Doch kein SLE-Lupus erythematodes? (Juli 2001)
Mein Krankheitsverlauf ab Neujahr 2001 (SLE-Lupus erythematodes)
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Mein Krankheitsverlauf im Jahr 2002/03
Die Hautbiopsie habe ich nicht durchführen lassen. Ich habe keine Anzeichen an der Haut. Bei mir waren nur die inneren Organe betroffen und von daher weiss ich nicht, ob diese Untersuchung sehr sinnvoll wäre. Es ist wohl so, dass meine Blutwerte keine Anzeichen zeigen, dass der Lupus aktiv ist. Ich habe immer mal wieder Gelenkbeschwerden. Aber ich nehme dagegen keine Medikamente. Was ich nehme, ist Imurek. Das Kortison ist seit Februar ganz ausgeschlichen.
Ob ich jetzt den Lupus habe oder nicht, kann mir wohl kein Arzt sagen. Ich bin regelmässig bei Blutuntersuchungen (auch wegen dem Imurek) und werde auch wachsam bleiben. Ich war Anfang dieses Jahres für vier Wochen in Reha in einer neurologischen Klinik am Bodensee. Im Jahr 2001 war ich in einer anderen Klinik für acht Wochen. Die Ärzte würden mir gerne eine klare Auskunft geben. Aber sie können es nicht. Also lebe ich einfach so, als ob es den Lupus in meinem Leben vielleicht gibt. Ohne Angst davor zu haben, dass er vielleicht wiederkommen könnte. Wenn er wiederkommt, dann ist es halt so. Aber ich möchte nicht schon vorher meine Zeit damit verbringen, dass ich durch meine eigenen Vorstellungen und Phantasien mein Leben in dunkelgrauen Farben ausmale, dass ich mich vor etwas fürchte, das vielleicht nie eintritt.
Doch kein SLE-Lupus erythematodes? (Juli 2001)
Meine Symptome (Herzbeutelentzündung, arthritisähnliche Beschwerden, Nierenentzündung, Raynaudsymptom) wurden nach Ansicht der weiterbehandelnden Ärzte durch eine paravirale Infektion ausgelöst. Es wird jetzt noch eine Hautbiopsie durchgeführt, um den Lupus sicher auszuschliessen. Wobei das dann wirklich sicher sein muss. Denn wenn ich den Lupus doch noch haben sollte, dann würde die Gabe von einem Interferon den Lupus extrem aktivieren (Auskunft der Rheumatologin).
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Mein Krankheitsverlauf ab Neujahr 2001 (SLE-Lupus erythematodes?)
Hier lässt sich jetzt erstmal gar nicht so viel berichten. Weil so lange habe ich ja meine Diagnose noch nicht. Ich könnte hier auch spekulieren. Weil die Pille, die östrogenhaltige, wird verdächtigt, beim Lupus Schübe auszulösen. Ich habe 1984 begonnen, die Pille zu nehmen. Und ich möchte jetzt mal behaupten, dass sich seit diesem Jahr mein Gesundheitszustand verschlechtert hat. Aber was war jetzt die wirkliche Ursache? Ich habe gleichzeitig auch aufgehört mit Tischtennis spielen (Leistungssport), ich habe angefangen zu rauchen und ich hatte einen Unfall, bei dem ich senkrecht auf den Kopf gestürzt bin und danach vier Wochen im Bett lag (wobei mir damals die Ärzte erklärt hatten, dass ich keine Gehirnerschütterung habe). Tja, wer war nun der Übeltäter? Ich habe keine Ahnung.
Mir geht´s wieder besser :-). Ich habe keine Schmerzen mehr, die Herzbeutelentzündung ist wohl auch verschwunden. Mein Blut zeigt bis jetzt keine abnormalen Werte an. Zur Zeit bin ich alle zwei Wochen beim Hausarzt, um mein Blut kontollieren zu lassen.
Heute habe ich mir ein Buch über den Lupus erythematodes gekauft. Und da fand ich dann die Antwort auf eine Frage, die mir sehr am Herzen lag: woran kann ich Warnzeichen für einen neuen Schub erkennen? Beim Lupus ist das nicht immer so einfach zu sehen, ob da gerade eine Entzündung abläuft, womöglich an einem inneren Organ. Dazu brauche ich die Hilfe der Ärzte.