Weihrauch als Medikament bei MS

Über Weihrauch und seine Anwendung als Medikament/meine Erfahrung

Neues von meiner Weihraucheinnahme

Fazit meiner Weihraucheinnahme

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© GabiGödrich





















Über Weihrauch und seine Anwendung als Medikament bei MS



Als Medikament bei der MS hatte ich mich für Weihrauch entschieden. Den indischen Weihrauch H15. Ich hatte damit begonnen während eines Schubes. Während einer Sehnerventzündung, die mich fast blind auf dem linken Auge machte. In der Augen-Klinik sagten sie mir zu Beginn, dass sie erst mal kein Kortison einsetzen wollten. War mir nur recht....zwei Tage später verschlechterte sich der Zustand meines Auges enorm. Eine Ärztin wollte mir Kortison (Megadosis)-Infusion verordnen. Ich hab mich geweigert. Statt dessen hab ich mit Weihrauch begonnen. Was jetzt aber keine Empfehlung sein soll. Andere Ärzte in der Klinik haben mir erklärt, dass es eine völlig neue Kortison-Studie geben würde, die besagt, dass das Endergebnis das gleiche sei, ob mit oder ohne Kortison (dies gilt jedoch nicht für lebensbedrohliche Situationen)....mit Kortison geht es eben schneller . Ich kenne allerdings auch genügend Leute, die diese Studie anzweiflen.


H15 wird hergestellt in Indien aus dem Harz des Baumes Boswellia serrata.Wirkstoff sind die Boswelliasäuren, diese wirken entzündungshemmend. Mehr darüber findet ihr auf der Homepage der Familie Hoklado (http://members.aol.com/Hoklado/Info1.htm). Es ist also in der Wirkung ähnlich wie Kortison. Allerdings viel schwächer im akuten Schub, aber eben auch mit viel weniger Nebenwirkungen. Zur MS gibt es über die Wirksamkeit des Weihrauchs keine Studien. Bisher nur bei Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und Rheuma. Für Morbus Crohn wird er vielleicht irgendwann als Medikament zugelassen. Für mich bedeutet das, dass ich den Weihrauch selber kaufen muss und billig ist er nicht gerade. Über 100 DM für 100 Tabletten (H15). Es gibt auch billigere (Nachahmerprodukte), ich habe mich trotzdem für den teureren entschieden. Weil für mich die Qualität mit entscheidend ist. Und die Garantie, dass ich immer die selbe Menge des Wirkstoffes einnehme, ist bei H15 laut Hersteller wohl gewährleistet.

Allerdings hab ich doch eine billigere Variante des H15 entdeckt....der Weihrauch heisst Sallaki und ist identisch mit H15. Das haben mir auch Prof. Ammon (forscht mit Weihrauch am Pharmakologischen Institut in der Universität Tübingen und Dr. Gerhardt, der die Weihrauch-Studien in Mannheim leitete, bestätigt.

Sallaki kann man beziehen in der Ahorn-Apotheke in Moers.

Mir wurde in der Zwischenzeit eine andere Adresse mitgeteilt, bei der man Weihrauch kaufen kann. Mir fiel gestern wieder der Bericht über Nachahmerprodukte in die Hände. Und ich kann nur sagen, dass ich diesen Produkten nicht besonders vertraue. In diesem Bericht wusste eigentlich kein Hersteller oder Vertreter wirklich Bescheid über die Inhaltsstoffe. Diese Produkte werden angeboten mit dem Versprechen, dass sie genau die gleiche Wirkung wie H 15 oder dem Weihrauch von Dr. Fernando haben. Aber zu diesen Produkten gibt es weder eine Studie noch irgendwelche anderen Nachweise. Das einzige, das gleich war, war, dass die Tabletten oder Kapseln Boswellia serrata (oder den afrikanische Weihrauch) enthielten. Die Menge des Wirkstoffes schien den Herstellern oder Anbietern egal zu sein. Und es wurde auch gezeigt, dass Patienten durch diese Produkte geschädigt wurden. Weil eben die gleichbleibende Menge der Inhaltstoffe bei Weihrauchtabletten äusserst wichtig ist und durch diese Nachahmerprodukte und durch die zu geringe oder wechselnde Menge an Wirkstoffen die Krankheit wieder ausbrach.



Adresse, um H15 zu bestellen:


H15 ist in jeder Apotheke zu bestellen. Er wird angefordert in der Internationalen Apotheke. Auch hier wird ein Rezept benötigt.









Beipackzettel von H15 (Sallaki)















Am Anfang nahm ich täglich 2 mal 3 Tabletten á 400mg Boswellia serrata - Extrakt. Dabei orientiere ich mich an der Empfehlung für Morbus Crohn. Im Schub erhöhte ich meine Ration auf 3 mal 3 Tabletten.

Ich habe jetzt festgestellt, dass für mich die bessere Dosierung 2 mal 3 Tabletten und zusätzlich dann noch 1 mal 2 Tabletten ist. Ich habe festgestellt, dass sich regelmässig ein leichter Schub einstellt, wenn ich weniger nehme. Wenn ich konsequent bei dieser Dosierung bleibe, geht es mir eigentlich gut. Man könnte diese Einnahme als Selbstversuch bezeichnen...wird mir zum Teil auch so gesagt von meinen Ärzten. Weil es noch keine Studien dazu gibt. Aber ich merke einfach, dass er mir gut tut. Trotzdem möchte ich jedem, der Weihrauch nimmt, empfehlen, regelmässige Blutkontrollen zu machen (siehe weiter unten). Das wurde mir auch von Prof. Ammon sehr ans Herz gelegt....eben weil die Wirkung bei MS noch nicht durch eine Studie bestätigt wurde. Aber ich will einfach nicht warten, bis irgendwann endlich jemand kommt und das nötige Geld für solch eine Studie bereitstellt. Also fange ich einfach selber damit an...und ich weiss, dass ich damit nicht alleine bin....es gibt noch mehr Leute wie mich :-). Allerdings bin ich wohl einer der wenigen Fälle, bei denen Weihrauch das einzige Medikament ist.

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Es gibt auch noch den afrikanischen Weihrauch, erforscht durch Dr. Fernando, der wohl in der Qualitat auch sehr gut sein soll (Erfahrung von mehreren MS-Kranken). Ich habe mich trotzdem für den indischen entschieden. Der Grund mag manchem etwas seltsam erscheinen. Aber mein Bezug zu Indien war schon immer grösser als zu Afrika. Indien ist ein Land, das mich schon früher fasziniert hat.....Afrika eben nicht so. Ich kann´s nicht genau erklären....ist einfach nur so ein Gefühl :-). Und das möchte ich nicht ausser acht lassen, ich möchte darauf gerne vertrauen.

Um den afrikanischen Weihrauch von Dr. Fernando zu erhalten, benötigt man einmalig ein Rezept (auch Privatrezept) vom Arzt.





Weihrauch ist kein Medikament, das im Normalfall während eines Schubes eingesetzt und dann wieder abgesetzt wird. Weihrauch wird kontinuierlich weitergenommen, in geringerer Dosis und während eines eventuellen Schubes wird er dann erhöht. Mir wurde von Prof. Ammon mitgeteilt, dass eine Unterdosierung, also eine zu geringe Weihraucheinnahme das genaue Gegenteil bewirken kann. Ich könnte diese Annahme eventuell bestätigen. Bei mir hat eventuell so eine Unterdosierung zu einem neuen Schub (taube Gesichtshälfte) geführt. Er kann allerdings immer nur auf seine Erfahrungen mit Darmerkrankungen und Rheuma zurückgreifen, weil, wie gesagt, für MS liegen derzeit noch keine Studien vor.



Seit meiner Weihraucheinnahme stehe ich ständig unter arztlicher Kontrolle. Meine Blutwerte werden jeden Monat kontrolliert und auf Veränderungen überprüft. Ich bin da sehr dankbar dafür. Mein Hausarzt ist nicht ganz so von der Wirkung des Weihrauchs überzeugt. Aber ich denke, ich muss mich auch auf mein eigenes Gefühl verlassen und das ist so, dass ich eine positive Wirkung verspüre. Mir geht´s eigentlich ganz gut. Meine Sehnerventzündung und die taube Gesichtshälfte haben sich wieder vollständig zurückgebildet. Ob vom Weihrauch oder nicht, kann ich so nicht beurteilen. Meine Hoffnung liegt eigentlich eher in der prophylaktischen Wirkung des Weihrauchs, in der Verhinderung von Schüben. Und in der geringeren Stärke der einzelnen Schübe. Zur Zeit habe ich wohl wieder einen kleinen Schub. Wobei ich von Weihrauch keine Wunder erwarte. Wenn ich NUR Medikamente nehme und ansonsten nur Stress habe, dann wundere ich mich erstmal nicht.....Weihrauch ist für mich eine Methode, die ganzheitliche Behandlung anzuwenden....und da zählt für mich eben nicht nur der Körper dazu, sondern auch das, was ganz persönlich zu mir gehört...was mich ausmacht. Was und wie ich fühle, denke und handle....ob das auf irgendeine Art zusammengehört und zusammenpasst.

Die einzige unerwünschte Nebenwirkung, die ich vom Weihrauch verspüre, ist eine gewisse Trägheit des Darms. Aber da gibt es Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun. Indische Flohsamen oder Amaratropfen von Weleda zum Beispiel. Ausserdem reagieren manche Menschen mit einem Hautausschlag auf die Einnahme....oder (in manchen Fällen) mit starkem Juckreiz.

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Neues von meiner Weihraucheinnahme

Es gibt jetzt einiges Neues zu berichten, was meine Behandlung mit Weihrauch angeht. Derzeit (seit Januar 2001) nehme ich keinen mehr. Das liegt nicht daran, dass ich an der Wirksamkeit vom Weihrauch zweifle, sondern daran, dass ich zur Zeit zwei schulmedizinische Medikamente einnehme, die das Immunsystem sowieso schon runterdrücken.

Seit Januar 2001 habe ich eine zusätzliche Diagnose. MS und Systemischer Lupus erythematodes. Der systemische Lupus greift auch die inneren Organe an und verursacht dort Entzündungen, zum Teil lebensbedrohliche. Und das bedeutet, dass ich Kortison nehmen muss. Diese Kortisongabe schützt mein Leben. Zusätzlich bekomme ich dann noch Imurek. Ich werde dazu mehr schreiben auf der Seite über Kortison und Imurek (siehe Link am Ende oder am Anfang dieser Seite)

Ich stehe bei meiner neuen Erkrankung noch am Anfang und muss mich erst einmal neu orientieren. Dr.Gerhardt aus Mannheim sagte mir, dass Weihrauch bei Lupus helfen kann, das Kortison zu reduzieren, aber man kann das Kortison bei dieser Erkrankung nicht weglassen. Ich werde vorerst keinen Weihrauch mehr nehmen bis ich besser über den Lupus Bescheid weiss, werde mich aber trotzdem weiter über die neuesten Erkenntnisse im Bezug auf Weihrauch informieren und sie hier auf meiner Homepage bekanntgeben.

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Fazit meiner bisherigenWeihraucheinnahme

Ich habe jetzt den Weihrauch seit etwa einem Jahr genommen. Mein Erfahrung war die, dass ich eine kontinuierliche Einnahme einer bestimmten Anzahl von Weihrauchtabletten brauche (bei mir waren es acht Stück á 400mg (H15 oder Sallaki) pro Tag. Immer wenn ich die Einnahme nicht kosequent durchführte, bekam ich einen kleinen Schub. Ende des Jahres 2000 ging es mir sehr gut und ich habe dann Einnahmen zum Teil vergessen und dadurch nicht genügend Weihrauch eingenommen. Irgendwann fingen dann die Schmerzen an. Vielleicht war es Zufall - ich weiss es nicht. Als ich dann die Einnahme wieder erhöhte und die Tabletten regelmässig nahm, nutze es nichts im Gegensatz zu sonst. Ich ging einfach davon aus, dass das wie immer ein MS-Schub ist. Und es gibt genügend MS-Kranke, die die gleichen Schmerzen wie ich auch haben. Ich bin jetzt eines Besseren belehrt worden. Es waren Schmerzen, verursacht durch den systemischen Lupus erythematodes (SLE). Und deshalb nehme ich jetzt auch erstmal Kortison. Ich werde dann nochmal mit Dr. Gerhardt und Prof. Ammon telefonieren, um mich nochmal genauer über die Wirkung vom Weihrauch auf den Lupus zu informieren.

Mir hat der Weihrauch gut getan und ich fühlte mich wohl damit. Mein MS-Verlauf ist laut Uniklinik Tübingen wohl ein sehr leichter. Vielleicht der Grund dafür, dass bei mir der Weihrauch als einziges Medikament möglich war. Ich weiss, dass ihn andere neben der Schulmedizin anwenden. Das ist wohl das gängigere Modell. Ich werde versuchen, Berichte von Leuten auf diese Seite zu stellen über ihre Erfahrung mit Weihrauch. Ausserdem werde ich mich, wie ich weiter oben schon geschrieben habe, kundig machen, wie Weihrauch beim systemischen Lupus angewandt werden kann. Bei mir wird das wohl in nächster Zeit nicht der Fall sein, weil sich bei mir mein Gesundheitszustand erst noch stabilisieren muss und ich noch viel zu wenig über den systemischen Lupus erythematodes weiss.

Fortsetzung folgt :-)....

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Hier habe ich noch zwei Bücher zum Thema Weihrauch

1. Heidelore Kluge / Dr. R.C. Fernando/ Dr. M. Winking

"Weihrauch und seine heilende Wirkung"

Haugverlag 1998, ISBN 3-7760-1720-1, 29,90 DM


2. Regina Sauer

"Weihrauch- Hilfe bei chronischen Darmerkrankungen"

Falkenverlag 1999, ISBN 3-635-60517-4, 12,90 DM

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Links zum Thema Weihrauch


















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Adressen, um Weihrauch zu kaufen:


Indischer Weihrauch Sallaki


Ahorn-Apotheke

Dr.Christoph Bestendonk

Bendmannstr. 7

47447 Moers

Tel. 02841/61055

Fax 02841/61058



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Bezug von Afrikanischer Weihrauch boscari® (Boswellia carterii)


Olibanum B.V.

Good Natural Products

Elisagracht 91

NL-6465 CZ Kerkrade, Nederland


Telefon: 0031 (0) 45 541 1112

Fax: 0031 (0) 45 541 1116

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